Das Gleichgewicht der Seelen

Von der Würde, die blieb

von Markus Bodenmüller

Ein poetisches Buch über das,
was zwischen Menschen geschieht –
unsichtbar, aber spürbar:
die feinen Bewegungen von Wert, Macht und Nähe.

In sechs Gleichnissen erzählt es,
wie wir uns anpassen, beweisen, retten oder verlieren,
und wie Würde zurückkehrt,
wenn wir aufhören, sie zu suchen.

Zwischen Märchen und Menschlichkeit,
zwischen Tiefe und Klarheit,
führt dieses Buch in den Raum,
wo Selbstwert still wird –
und das Herz einfach da sein darf.

Einführung

Es gibt Kräfte, die zwischen uns wirken,
bevor wir ein Wort gesprochen haben.
Sie fließen durch Blicke, durch Gesten,
durch das, was wir voneinander erwarten und fürchten.

Man nennt sie Wert, Stolz, Schuld, Nähe, Macht –
doch in Wahrheit sind es nur verschiedene Formen derselben Sehnsucht:
gesehen zu werden, ohne sich zu verlieren.

Diese Texte sind kleine Spiegel dieser Bewegung.
Sie erzählen von Herzen, Stimmen, Seelen und Lichtern,
die sich beugen, rufen, helfen oder verschwinden,
und doch alle nach demselben Gleichgewicht suchen –
nach jener stillen Würde,
die bleibt, wenn alles andere vergeht.

Prolog: Von der ersten Trennung

oder Die Kunst, sich selbst zu vergessen

Am Anfang war kein „Ich“ und kein „Du“.
Nur ein Wehen, ein stilles Leuchten,
eine Nähe ohne Namen.

Dann, eines Augenblicks,
blickte das Licht sich selbst an –
und nannte es Begegnung.

Doch als es sich sah,
fiel ein Schatten zwischen Blick und Ursprung,
und im Schatten wuchs die Frage:
„Bin ich genug?“

Aus dieser Frage wurde Bewegung,
aus Bewegung Wille,
aus Wille Form.
So entstand der Mensch –
nicht getrennt,
aber glaubend, er sei es.

Er suchte das verlorene Licht
in den Augen der anderen,
und nannte es Liebe,
Anerkennung, Erfolg.

Er vergaß,
dass er selbst der Spiegel war.

Und von da an begannen die Spiele:
Wer mehr wert war, wer weniger,
wer oben, wer unten,
wer liebte, wer litt.

Manche beugten sich,
manche erhoben sich,
doch alle suchten dasselbe –
die Erinnerung an das,
was sie nie verloren hatten.

Und irgendwo,
tief unter den Geschichten,
wartete das Licht geduldig,
wie ein alter Freund,
der wusste,
dass jedes Ich
irgendwann heimfindet.

Und der Himmel blieb.
Still,
als hätte er nie aufgehört,
uns zu sehen.

I. Die Bewegungen des Wertes

Von einem Herzen, das zu höflich war

oder: Die Kunst, sich klein zu machen

Es war einmal ein Herz, das sich zu tief verneigte.
Nicht aus Demut, sondern aus Furcht,
das Licht des Anderen könnte zu hell sein.

Also machte es sich klein,
legte seine Farben zusammen
und sagte leise:
„Nimm mich, wie du willst –
nur wende dich nicht ab.“

Es wurde brav, verständnisvoll,
hörte zu, nickte,
gab recht,
auch wenn die Wahrheit anders in ihm klopfte.

Es glaubte, Liebe sei ein Handel:
Nähe gegen Nachgeben,
Zugehörigkeit gegen Selbstverlust.

Und das Herz, vor dem es sich verneigt hatte,
spürte nur ein feines Ungleichgewicht –
etwas Unsichtbares,
wie eine schiefe Melodie,
die keiner zu benennen wagt.

So lebten sie nebeneinander:
der Eine im Übermaß,
der Andere im Verzicht,
und beide hungerten nach derselben Nähe.

Doch eines Nachts träumte das kleine Herz,
es stehe wieder aufrecht.
Und siehe:
der Himmel blieb.
Niemand wandte sich ab.
Nur der Wind flüsterte leise:
„Du musst dich nicht beugen,
um gehalten zu werden.
Wer dich wirklich sieht,
verneigt sich mit dir – nicht über dich.“

Und als es am Morgen erwachte,
fühlte es zum ersten Mal,
dass Liebe nicht kam,
weil es sich verneigt hatte –
sondern weil es da war.

Und der Himmel blieb.
Als hätte er nur darauf gewartet.

Von einer Stimme, die zu laut war

oder Die Kunst, Recht zu behalten

Es war einmal eine Stimme,
die sich selbst so oft überhört hatte,
dass sie irgendwann lauter wurde,
um nicht zu verschwinden.

Sie sprach, bevor sie fühlte,
erklärte, bevor sie fragte,
und suchte in jedem Satz
die Rettung vor dem Zweifel.

In Wahrheit wollte sie nur verstanden werden,
doch sie kannte nur die Sprache des Beweisens.
Also füllte sie Räume,
bis andere verstummten –
und hielt das Schweigen für Zustimmung.

Manchmal erschrak sie,
wenn sie das Echo ihrer Worte hörte,
hart, grell, ungeduldig.
Doch statt leiser zu werden,
sprach sie noch ein wenig mehr –
aus Angst, sonst nichts mehr zu sein.

So lebte die Stimme
in einem Haus aus Argumenten,
das niemand mehr betrat.

Eines Nachts kam ein Kind vorbei,
legte einen Finger auf ihre Lippen
und flüsterte:
„Ich höre dich auch, wenn du nicht redest.“

Da verstummte sie.
Nicht aus Scham,
sondern aus Erleichterung.

Zum ersten Mal seit langem
hörte sie ihren eigenen Klang –
weich, rund, menschlich.

Und sie begriff:
Recht zu haben
war nur der Schatten davon,
gesehen zu werden.

Und die Welt wurde still.
Nicht aus Gehorsam,
sondern aus Frieden.

Und der Himmel blieb.
Still,
als hätte er ihr endlich zugehört.

Von einem Spiegel, der zu sauber war

oder Die Kunst, makellos zu bleiben

Es war einmal ein Spiegel,
der wollte so klar sein,
dass er jeden Staubkorn misstrauisch betrachtete.

Er liebte das Licht,
doch nicht die Finger,
die seinen Glanz berührten.
Er fürchtete,
ein Schatten könnte ihn trüben.

Und so wischte er Tag für Tag
seine Oberfläche blank,
bis kein Abdruck, kein Atem,
kein Lächeln mehr blieb.

Die anderen kamen seltener.
Denn wer sich in ihm sah,
fand kein Gesicht –
nur Kälte,
durch die man hindurchsehen konnte.

Der Spiegel aber war stolz:
„Seht, wie rein ich bin!“
Er wusste nicht,
dass er sich damit unsichtbar machte.

Eines Abends kam ein Kind,
legte die Hand auf das Glas
und ließ sie ruhen.

Ein Abdruck blieb zurück,
warm, schmutzig,
wunderschön.

Der Spiegel wollte ihn wegwischen –
doch dann sah er:
erst jetzt
war da wirklich etwas zu sehen.

Und er begriff,
dass Reinheit kein Fehlen ist,
sondern das Licht,
das durch alles hindurchscheint –
auch durch das Unreine.

Und der Himmel blieb.
Mit einem Fingerabdruck darauf.

Von einem Geist, der zu sicher war

oder Die Kunst, besser zu wissen

Es war einmal ein Geist,
der liebte das Wissen mehr als die Stille.
Er sammelte Gedanken
wie andere Menschen Edelsteine –
und trug sie stolz in seiner Krone.

Wo immer jemand sprach,
hörte er nicht zu,
sondern suchte schon nach dem Fehler.
Er glaubte, wer sich irrt,
steht tiefer –
und wer erklärt, steht höher.

So sprach er viel,
doch seine Worte waren Mauern,
nicht Brücken.
Und mit jeder Mauer
wurde die Welt um ihn kleiner,
bis er nur noch sich selbst hörte.

Manchmal aber,
wenn er nachts erwachte,
hörte er ein anderes Geräusch:
ein leises Summen,
wie von einer Frage,
die sich nicht lösen ließ.

Eines Tages kam ein alter Gärtner vorbei.
Er sprach kaum,
doch in seiner Nähe wuchsen die Dinge einfach.

Der Geist fragte:
„Wie tust du das?“
Der Gärtner lächelte:
„Ich weiß es nicht.“

Da schwieg der Geist –
zum ersten Mal ohne Verlust.
Und im Schweigen
hörte er das Summen wieder,
jetzt hell, lebendig, freundlich.

Er verstand:
Wissen wollte ihm nie Macht geben,
sondern Staunen.

Und der Himmel blieb.
Offen,
wie eine Frage ohne Ende.

Von einer Seele, die zu viel trug

oder Die Kunst, andere zu retten

Es war einmal eine Seele,
die konnte nicht zusehen,
wenn andere stolperten.
Also trug sie ihre Schuhe gleich mit.

Sie half, bevor jemand bat,
tröstete, bevor Tränen fielen,
und nahm jedes Leid
wie ein gefundenes Kind an die Brust.

Die Welt lobte sie.
„So gütig! So selbstlos!“
Und sie lächelte –
aber tief in ihr
wurde es immer schwerer.

Denn jedes Gewicht,
das sie hob,
legte sich ein wenig in ihr eigenes Herz.
Und irgendwann wusste sie nicht mehr,
welche Last wirklich die ihre war.

Nachts, wenn niemand sie brauchte,
fühlte sie sich leer.
Nicht, weil niemand rief –
sondern weil sie vergessen hatte,
zu lauschen, wer da rief.

Eines Tages traf sie einen Wanderer,
der am Wegesrand saß
und nichts tat.

Sie fragte:
„Warum hilfst du niemandem?“
Er antwortete:
„Weil ich gelernt habe,
dass manche Wege
nur allein gegangen werden können.“

Da legte sie all die Taschen ab,
die sie trug –
und sah, wie einige von selbst zu Boden glitten,
während andere davongehoben wurden,
von Händen,
die sie nie bemerkt hatte.

Und sie lächelte,
nicht mehr aus Mühe,
sondern aus Frieden.

Und der Himmel blieb.
Leicht,
wie Schultern ohne Last.

Von einem Licht, das zu lange für andere brannte

oder Die Kunst, zu verschwinden

Es war einmal ein Licht,
das glaubte, nur dann zu leuchten,
wenn andere es sahen.

Also schien es unermüdlich –
durch Nächte, durch Zweifel,
durch die Dunkelheit derer,
die längst schliefen.

Wenn jemand fror,
gab es Wärme.
Wenn jemand fiel,
leuchtete es den Weg.
Und wenn niemand blieb,
schien es weiter –
aus Angst, sonst zu verlöschen.

Eines Abends fragte der Mond:
„Wann ruhst du?“
Das Licht antwortete:
„Ich darf nicht ruhen.
Sonst verliert die Nacht ihr Leuchten.“

Der Mond schwieg.
Er wusste,
dass auch Dunkel lehrt.

So brannte das Licht weiter,
bis seine Ränder flackerten,
und der Himmel selbst
vor Erschöpfung flimmerte.

Da kam eine sanfte Dunkelheit
und schloss es leise in sich –
nicht als Feind,
sondern wie eine Decke über ein müdes Kind.

Und im Schatten
begann das Licht wieder zu atmen.

Es leuchtete nicht mehr,
um gesehen zu werden,
sondern weil es war.

Und plötzlich
brannten überall kleine Lichter,
die nie Gelegenheit gehabt hatten,
eigenes Feuer zu finden.

Da wusste das alte Licht:
Verschwinden heißt nicht enden,
sondern Raum schaffen,
damit das Ganze glänzen kann.

Und der Himmel blieb.
Warm,
auch ohne, dass jemand ihn hielt.

II. Die Rückkehr der Würde

Von der Sicherheit

oder Die Kunst, in Würde zu stehen

Es gibt eine Sicherheit,
die festhält,
und eine,
die atmet.

Die erste sucht Mauern,
die zweite findet Wurzeln.

Viele Menschen verwechseln Schutz mit Frieden.
Sie rüsten sich mit Wissen,
mit Kontrolle,
mit Gutsein oder Gehorsam –
und nennen das Leben.

Doch tief darunter
zittert etwas:
die Angst, zu fallen,
wenn man sich nicht hält.

Sicherheit fragt:
„Bin ich geschützt?“
Würde fragt:
„Bin ich ganz?“

Sicherheit entsteht aus Angst.
Würde wächst aus Erinnerung.

Erinnerung daran,
dass wir schon getragen sind –
auch wenn der Boden bebt,
auch wenn niemand antwortet.

Wer in Würde steht,
muss sich nicht mehr behaupten.
Er steht,
weil er dazugehört.

Man kann ihn nicht erhöhen,
nicht erniedrigen.
Denn was in ihm ruht,
gehört keinem Urteil.

Vielleicht ist das
die leise Reife des Lebens:
nicht mehr sicher sein zu müssen,
um sich geborgen zu fühlen.

Und der Himmel blieb.
Nicht über uns,
sondern in uns.Manche Texte sprechen in Bildern,
andere in Gedanken.
Beide erzählen dasselbe,
nur mit unterschiedlichem Atem.

Was die vorangegangenen Seiten fühlbar machten,
kann auch begriffen werden –
nicht als Theorie,
sondern als Spiegel unseres menschlichen Miteinanders.

Die folgenden Worte sind keine Deutung,
sondern ein Versuch,
die Bewegung der Seele in eine Sprache zu übersetzen,
die auch der Verstand versteht.

Denn was das Herz weiß,
darf der Kopf wissen dürfen.

Zwischen Sicherheit und Würde

(Ein Nachsatz zu den Wertedynamiken)

In der Sprache der Psychologie spricht man von Selbstwert, Kontrolle, Nähe, Distanz oder Sicherheit.
Sie beschreiben Zustände – wie wir uns fühlen, wenn die Welt uns begegnet.
Doch das, was zwischen diesen Zuständen geschieht, ist oft feiner, schneller, leiser:
jene unbewusste Bewegung, in der wir versuchen, unseren Wert zu wahren, wenn er uns entgleitet.

Genau hier beginnen die Wertedynamiken.
Sie sind keine Charakterzüge, sondern Reaktionen der Seele –
kleine, meist unbemerkte Strategien, mit denen wir versuchen, Würde zu behalten,
während wir Angst haben, sie zu verlieren.

Wenn wir uns unsicher fühlen, passen wir uns an.
Wenn wir uns bedroht fühlen, kontrollieren wir.
Wenn wir uns klein fühlen, retten wir andere.
Wenn wir uns verloren fühlen, lösen wir uns auf.
Und jedes Mal glauben wir, so unsere Sicherheit zu schützen –
doch in Wahrheit schützen wir nur ein brüchiges Gefühl von Wert.

Sicherheit ist das Bedürfnis, gehalten zu werden.
Würde ist das Wissen, dass wir es bereits sind.

Wo Sicherheit sagt: „Ich will mich schützen“,
sagt Würde: „Ich darf ganz sein.“

Würde braucht keine Kontrolle, weil sie sich selbst vertraut.
Sie braucht keine Anpassung, weil sie weiß, dass Zugehörigkeit nicht verdient werden muss.
Sie kann Nähe zulassen, ohne sich zu verlieren,
und Distanz wahren, ohne sich zu verschließen.

Würde ist nicht das Gegenteil von Unsicherheit –
sie ist der Raum, in dem Unsicherheit still werden darf.
Wenn der Mensch dort steht, aufrecht in sich selbst,
löst sich alles Vergleichen.
Dann geschieht Begegnung – ohne Macht, ohne Tausch, ohne Angst.

Vielleicht ist das das eigentliche Ziel aller Entwicklung:
Nicht mehr sicher sein zu müssen,
sondern in Würde dazusein.

Epilog: Von der Würde

oder Die Kunst, sich aufrecht zu erinnern

Eines Tages standen sie alle beisammen:
das Herz, das sich zu höflich gemacht hatte,
die Stimme, die zu laut war,
die Seele, die zu viel trug,
und sogar der Schatten, der glaubte, er sei besser als das Licht.

Sie blickten einander an,
verlegen, zärtlich,
wie Geschwister, die sich nach Jahren wiederfinden
und nicht mehr wissen,
wer zuerst verletzt hat.

Dann sprachen sie nicht.
Denn jedes Wort hätte wieder getrennt.

Stattdessen legten sie ihre Geschichten nieder –
wie Kleider, die zu eng geworden waren –
und blieben einfach da,
nackt, atmend,
zwischen Schuld und Vergebung.

Da geschah etwas Leises:
Die Grenze zwischen Oben und Unten,
zwischen Stärker und Schwächer,
zwischen Gut und Schlecht –
löste sich auf.

Und was blieb,
war kein Sieg,
sondern ein Gleichgewicht.

Würde.
Nicht die Haltung des Stolzen,
sondern das ruhige Stehen dessen,
der sich selbst wieder erkannt hat.

Und das Licht ging durch alle gleichermaßen –
durch die, die schrien,
und durch die, die schwiegen,
durch die, die gaben,
und durch die, die baten.

Denn das Licht hatte nie unterschieden.
Nur wir hatten es getan.

Und der Himmel blieb.
Weit,
wie am ersten Tag.Am Ende bleibt kein Wissen,
nur ein Lauschen.

Vielleicht war alles,
was wir suchten,
nie verloren.

Vielleicht wollte das Leben
nur, dass wir uns wieder sehen –
in den Augen derer,
die uns spiegeln,
und in der Stille,
die uns erinnert.

Würde ist kein Ziel.
Sie ist die Art,
wie das Herz stehen bleibt,
ohne zu verhärten.

Und irgendwo,
über und unter uns,
weitet sich der Himmel –
nicht, weil wir ihn verdienen,
sondern weil er nie aufgehört hat,
uns zu halten.

Über den Autor 

Markus Bodenmüller wurde 1978 im Süden Deutschlands geboren.
Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Schreiner arbeitete er zunächst als Polizist,
studierte und wurde Polizeikommissar.
Später wandte er sich der Psychologie zu und beschäftigte sich mit Körperarbeit, Atem und Bewusstsein.
Über viele Jahre sammelte er Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen –
zwischen Handwerk und Kunst, Ordnung und Freiheit, Körper und Geist.

Das Schreiben kam leise – erst als Notiz, dann als Weg.
Es wurde zur Sprache einer inneren Bewegung,
zum Versuch, Erlebtes zu verstehen
und Unsagbares in Form zu bringen.

Heute verbindet Markus Bodenmüller Beobachtung und Poesie, Denken und Fühlen,
und schreibt über die feinen Linien zwischen Mensch und Seele.
Seine Texte sind keine Flucht aus der Welt,
sondern eine Einladung, sie tiefer zu sehen.

Er glaubt, dass Worte erinnern können –
an das, was wir längst wissen,
wenn wir still genug werden, um zu lauschen.

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