Atem

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Innere Weite

Wenn innere Weite nicht gemacht wird, sondern geschieht Es gibt Tage,an denen alles zu nah wirkt.Die Gedanken,die Stimmen,die Aufgaben,die Erwartungen. Als hätte jemand den Innenraum enger gedreht,ohne uns zu fragen. Ich habe lange geglaubt,innere Weite sei etwas,das man herstellen müsse:durch Meditation,durch Atmung,durch Anstrengung,durch mentalen Fokus. Doch je länger ich dem nachspüre,desto deutlicher wird mir: Innere […]

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Wenn Würde ein Körpergefühl wird

Wenn Würde ein Körpergefühl wird Es gibt einen Moment,in dem wir nicht größer werdenund nicht stärkerund nicht mutiger. Wir werden einfach aufrechter. Nicht als Geste,nicht als Haltung,nicht als Übung. Sondern als etwas,das aus dem Inneren kommt,wie ein Atem,der sich weigert, klein zu sein. Ich habe lange geglaubt,Würde sei ein Wort für etwasmoralisch Hochstehendes.Eine Tugend.Ein Prinzip.Ein Ideal.

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Wenn Tiere uns eher hören

Wenn Tiere uns eher hören als wir uns selbst von Markus Bodenmüller Es gibt Tiere,die reagieren nicht auf Worte,nicht auf Gesten,nicht auf Befehle. Aber sie reagieren auf etwas anderes: Auf den Moment,in dem wir innerlich aufhören,etwas erreichen zu wollen. Ich habe oft erlebt,wie ein Hund sich abwendet,wenn man ihn beruhigen will.Oder wie eine Katze nervös

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Wenn die Hand hört

Wenn die Hand hört von Markus Bodenmüller Es gibt Momente, in denen wir die Hand ausstrecken,nicht um etwas zu greifen,sondern weil etwas in uns sagt:„Bleib hier.“ Nicht lauter,nicht stärker,nur gegenwärtig. Ich habe lange geglaubt, Hände müssten etwas tun.Energie senden, Spannungen lösen, Wärme geben, heilen.Doch je weiter ich ging, desto stiller wurde das Ganze.Und irgendwann merkte ich:

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Der Wanderer zwischen den Sonnen

Der Wanderer zwischen den Sonnen von Markus Bodenmüller (Eine Parabel inspiriert von 3I/ATLAS) Vor-Klang – Bevor er kam Manchmal ahnt man das Kommen des Unbekannten,bevor es geschieht.Nicht durch Zeichen am Himmel,sondern durch ein Zittern im Inneren,als würde das Herz auf eine Melodie antworten,die noch niemand gespielt hat. So beginnen Begegnungen mit dem Fremden:nicht draußen,sondern dort,wo

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