Ich bin Autor.
Und ich begleite Menschen dabei, ihren Handlungsspielraum wieder zu vergrößern.
Zwischen dem, was geschieht, und dem, was wir tun, entsteht Raum.
Diesen Raum wieder spürbar zu machen, ist der Kern meiner Arbeit.
Und manchmal werde ich gefragt:
„Was machst du eigentlich? Wer bist du?“
Die kurze Antwort wäre:
Ich habe viele Rollen gelebt –
künstlerische, körperliche und sehr weltliche.
Ich arbeite als Autor und Begleiter
und bin für Menschen da in Momenten,
in denen ein neuer Blick hilfreicher ist
als ein neuer Weg.
Meine Arbeit ist sprachlich und körperlich verankert –
unter anderem durch Yoga- und Atemarbeit –
und entsteht aus Stille, Präsenz und Aufmerksamkeit.
Ich war Polizeikommissar und Schreiner.
Später habe ich Psychologie studiert –
nicht, um Diagnosen zu stellen,
sondern um Menschen zu verstehen.
Mich selbst.
Und das, was uns bewegt.
Ich habe Welten kennengelernt –
die greifbaren und die unsichtbaren.
Das Sichtbare gebaut. Das Unsichtbare gefühlt.
Und irgendwann erkannt:
Ich bin nicht das, was ich tue.
Ich bin das, was durch mich geschieht.
Vielleicht bin ich einfach Mensch.
Ich schreibe, weil Worte mich erinnern.
Ich singe, weil Klang heilt.
Ich male, weil Farben Stille atmen.
Und ich begleite Menschen – nicht, weil ich fertig bin,
sondern weil ich unterwegs bin.
Wie du.
Ich glaube daran, dass in jedem Menschen etwas Unversehrtes bleibt.
Und dass das Leben selbst der größte Lehrer ist –
still, fordernd, liebevoll und manchmal voller Humor.
Wenn du auf der Suche bist nach Tiefe, Klarheit oder einem neuen Blick:
Vielleicht kreuzen sich unsere Wege nicht zufällig.
Vielleicht ist dieser Moment – eine Einladung.
Und falls du mich wirklich kennenlernen willst:
Schau nicht zuerst auf die Rollen, die ich gespielt habe.
Schau auf das, was geblieben ist –
wenn alles andere still wurde.
Markus