„Vielleicht ist dieser Moment
der Beginn von etwas,
das schon lange in Dir leuchtet.“
Wo Worte nicht mehr tragen.
Manchmal ist da etwas,
das noch keinen Namen hat.
Ein Druck.
Eine Enge.
Ein Innehalten mitten im Alltag.
Vielleicht kennst du das.
Hier ist ein Raum,
in dem nichts erklärt werden muss –
und sich dennoch etwas ordnen darf.
Dabei interessiert mich nicht zuerst, wie etwas möglichst schnell verändert werden kann.
Sondern was eigentlich geschieht.
Was wird eng?
Was könnte hier gerade Schutz sein?
Was ist mir wichtig?
Und was wäre für mich stimmig?
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Antwort.
Sondern damit, dass etwas genauer wahrgenommen werden darf.
Würdeorientierte Gesprächsführung
Wenn Gespräche wieder in Bewegung kommen sollen.
Gespräche werden nicht nur deshalb schwierig, weil uns die richtigen Worte fehlen.
Manchmal erzählen wir immer wieder dieselbe Geschichte.
Wir analysieren.
Suchen Schuld.
Ziehen uns zurück.
Oder wissen längst, was eigentlich wäre – und kommen trotzdem nicht weiter.
Die Würdeorientierte Gesprächsführung (WoG) ist ein von mir entwickeltes Modell, um solche Gesprächsbewegungen wahrzunehmen und wieder Orientierung zu finden.
Dabei beginnt WoG nicht mit einer Technik.
Sondern mit einer Haltung:
Ein Mensch soll im Gespräch nicht sich selbst verlassen müssen, damit Verbindung möglich bleibt.
Eine kleine Vertiefung dazu:
Wenn das eigene Erleben kaum noch vorkommt →
Von dort aus geben drei einfache Fragen Orientierung:
Was macht das mit dir?
→ ErlebenWas ist dir daran wichtig?
→ BedeutungWas wäre für dich stimmig?
→ Haltung
Erst daraus kann ein nächster Schritt entstehen, der nicht nur vernünftig klingt, sondern auch innerlich getragen ist.
WoG schaut deshalb nicht nur darauf, was gesagt wird, sondern auch darauf, wo ein Gespräch gerade steht, wo es sich festläuft und was vielleicht fehlt.
Die drei Kernfragen, die vier Gesprächstümpel und die darunterliegenden Felder geben dafür Orientierung.
Nicht als Gesprächsrezept.
Sondern als Möglichkeit, genauer wahrzunehmen:
Wo sind wir gerade – und was könnte helfen, wieder in Kontakt und Bewegung zu kommen?
Würde beginnt früher
Würde entsteht nicht erst durch besonders achtsame oder respektvolle Worte.
Würde beginnt dort, wo ein Mensch mit dem, was in ihm geschieht, überhaupt vorkommen darf.
Wo Wahrnehmung nicht sofort korrigiert wird.
Wo ein Nein nicht zuerst gerechtfertigt werden muss.
Wo Unterschiedlichkeit bestehen darf, ohne dass einer von beiden verschwinden muss.
Würde liegt deshalb nicht zuerst darin, wie richtig wir miteinander sprechen.
Sondern auch darin, ob wir im Kontakt miteinander uns selbst noch mitmeinen können.
Arbeiten mit mir
Manches lässt sich verstehen, wenn wir darüber lesen.
Manches wird erst klarer, wenn jemand mit uns gemeinsam hinsieht.
Ich begleite Menschen, wenn etwas festgefahren ist, sich wiederholt oder sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine Erklärung oder Lösung zu finden.
Sondern gemeinsam wahrzunehmen:
Was geschieht gerade wirklich?
Was hält etwas aufrecht?
Was versucht sich vielleicht zu schützen?
Und was wäre stimmiger, wenn du dich selbst darin nicht übergehen müsstest?
Weitere Perspektiven meiner Arbeit
Mich beschäftigen außerdem Fragen rund um Schutzmuster in Beziehungen, Narrative Würde und die Erfahrung der Kontur.
Unterschiedliche Blickrichtungen auf eine ähnliche Frage:
Was hilft einem Menschen, im Kontakt mit anderen nicht den Kontakt zu sich selbst zu verlieren?
Und so werden Worte zu Brücken:
Das Archiv der Worte

Manche Worte kommen nicht aus dem Denken,
sondern aus dem Erinnern.
Sie flüstern von dort,
wo du dich selbst noch nicht spürst –
jenseits von Lärm, Eile und Erwartungen.
Hier findest du einige meiner
Briefe, Gedichte und Gedanken aus dem Jetzt.
Über mich
Ich bin Markus Bodenmüller.
Ich schreibe, begleite Menschen und entwickle Modelle und Arbeitsinstrumente rund um Wahrnehmung, Beziehung, Schutz und Würde.
Mich interessiert besonders der Moment vor der schnellen Erklärung.
Der Moment, in dem noch nicht feststeht, was etwas bedeutet.
In dem eine Reaktion nicht sofort zum Problem werden muss.
Und in dem ein genauerer Blick manchmal hilfreicher ist als die nächste schnelle Lösung.
Kontakt
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